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Zugübung mit der Stützpunktwehr Ehingen 13. Juli 2006 |
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Die Scheune des Aussiedlerhofs von Martin Schrode, in welcher 3 Personen vermisst wurden, diente als Objekt für eine gemeinsame Zugübung mit der Feuerwehr Ehingen. Bei schönem Wetter schauten viele Kinder, Eltern und Gäste zu. Um 19.11 Uhr wurde die Feuerwehr Altsteußlingen über die Sirene alarmiert. Durch die Leitstelle in Ulm wurde telefonisch das genaue Übungsobjekt durchgegeben. Zeitgleich wurde auch die Feuerwehr Ehingen alarmiert. 4 Minuten später trafen die Wehrmänner am angenommenen Brandort ein, und stellten die Wasserversorgung aus einem Hydranten sicher. Nach erkunden und erkennen der Lage durch den Gruppenführer Wolfgang Rechtsteiner wurden mit der Brandbekämpfung von außen und einer Riegelstellung zwischen Wohnhaus und Stall die ersten Maßnahmen eingeleitet. Der Einsatzleiter vom Dienst (EvD) Eugen Linsenbolz traf um 19.19 Uhr ein. Danach folgten um 19.22 Uhr das erste Tanklöschfahrzeug, die Drehleiter und das Löschgruppenfahrzeug. Kurz nach 19.30 Uhr wurden die drei in der Scheune vermissten Personen durch mehrere Löschtrupps gerettet. Hier zeigte sich sehr deutlich, dass für den Erstzugriff auch in Altsteußlingen ausgebildete und ausgerüstete Atemschutzgeräteträger unerlässlich sind. Als zusätzliche Wasserversorgung wurde eine ca. 300 m lange Leitung zum Riedgraben gelegt. Aber auf Grund eines zu geringen Wasseraufkommens konnte diese Leitung nicht genutzt werden. Mit einer Gruppe wurde auch noch kurz die Rettung der Tiere aus dem Stall geübt. Was sicherlich zur allgemeinen Belustigung aller Beteiligten führte. Abteilungskommandant Bernhard Oschwald und Stadtbrandmeister Karl Thielemann ließen im Anschluss an die Übung bei einem gemeinsamen Kameradschaftsfest auf dem Dorfplatz die Übung nochmals Revue passieren. Insgesamt waren 9 Feuerwehrfahrzeuge und ca. 50 Feuerwehrfrauen und -männer bei dieser seit vielen Jahren größten Übung in Altsteußlingen beteiligt. |
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